Die gute Tat für dieses Jahr...

Zu einer Tierrettung musste die Feuerwehr Limburg am heutigen Donnerstag, 14.12.2017, in das Schirlinger Feld ausrücken. Ein Rabe hatte sich in eine Angelschnur mit seinem Fuß verfangen. Diese Schnurr zog er beim Flug mit und blieb an einem Baum in 5 m Höhe damit hängen. Um so mehr er um den Baum flog, um so mehr wickelte sich die Schnurr um den Baum bis er nicht mehr fliegen konnte. Ein Spaziergänger entdeckte ihn und rief die Feuerwehr. Mit der Drehleiter und einer Kiste konnte der Rabe eingefangen werden.

Er wurde in die Vogelauffangstation nach Limburg gebracht, wo Herr Nickmann ihm die Angelschnur entfernte und das Tier versorgte. Raben sind ja bekanntlich intelligente Tiere. Sie stellen sich in Stresssituationen tot. So war es auch mit unserem Raben als die Kiste geöffnet wurde. Nach dem Motto "Euch zeig ich's". Er wurde aber wieder putz munter als Herr Nickmann ihn in die Hand nahm und von der Angelschnur befreite.

 

14.12.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

Eschhofen - Brand eines Carport mit PKW

Zu einem Brand eines Carports mit einem darin untergestellten PKW kam es am heutigen Dienstag, 30.01.2018, gegen 12:55 Uhr in der Jahnstraße in Eschhofen.

Der Brand zerstörte den Carport mit PKW und griff auf das Dach des Wohnhauses sowie auf eine Garage des Nachbarn über. Die Feuerwehren von Eschhofen, Lindenholzhausen und Limburg verhinderten einen weiteren Übergriff auf Wohnhaus und Nachbargarage und löschten das Feuer. Ein Angriffstrupp war im Dachgeschoss des Wohnhauses eingesetzt, um den Brand im Speicherbereich zu löschen, zwei weitere Trupps im Aussenangriff und ein Trupp über die Drehleiter.

Bilderserie zum Einsatz

 

30.01.2018 Holger Goebel, Pressesprecher

Neuer Vorstand des Fördervereines

v. links: Winfried Vogel, Jürgen Hertzel, Tobias Meffert, Marc Saltenberger
v. links: Winfried Vogel, Jürgen Hertzel, Tobias Meffert, Marc Saltenberger

Neuwahlen beim Förderverein.

Zum neuen 1. Vorsitzenden des Fördervereines wurde Tobias Meffert gewählt. Zu seinem Stellvertreter Marc Saltenberger. Sie sind Nachfolger von Jürgen Hertzel und Winfried Vogel, die beide nicht mehr kandidierten.

Verkehrsunfall B49, 4 Verletzte

Zu einem Verkehrsunfall auf der B49 zwischen Limburg-Ahlbach und Limburg-Dietkirchen kam es am heutigen Donnerstagmorgen gegen 09:00 Uhr.
Die Feuerwehren von Limburg, Ahlbach, Lindenholzhausen waren mit 30 Einsatzkräften und 10 Feuerwehrfahrzeugen vor Ort. Vom Rettungsdienst waren 4 Rettungswagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge, 2 Rettungshubschrauber (Christoph Koblenz, Christoph Gießen), der leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst im Einsatz.
Das verunfallte Fahrzeug war mit 4 Personen (2 Erwachsene, 2 Kinder) besetzt, kam von der Fahrbahn ab und landete nach mehrmaligen Überschlagen im Feld. Die Fahrerin musste von der Feuerwehr befreit werden und wurde nach Koblenz in ein Krankenhaus geflogen. Die restlichen Verletzten kamen nach Limburg in das Krankenhaus.
15.03.2018 Holger Goebel, Pressesprecher

Max Stillger Stiftung übergibt eine Spende über 1000 € an die Limburger Feuerwehr

v.links: MdB Klaus-Peter Willsch, Marc Saltenberger, Stephan Meurer, Tobias Meffert, Max Stillger
v.links: MdB Klaus-Peter Willsch, Marc Saltenberger, Stephan Meurer, Tobias Meffert, Max Stillger

Am heutigen Mittwoch, 11.04.2018, bekam die Freiwillige Feuerwehr Limburg aus der Ausschüttung der noch jungen Max Stillger Stiftung eine Spende über 1000 € vom Stiftungsvorsitzenden Max Stillger überreicht. Die Stiftung fördert und spendet unter anderem für Zwecke des Feuer-, Arbeits-, Katastrophen- und Zivilschutzes. Stiftungsseite

Im Rahmen einer Stiftungsveranstaltung im Vereinsheim der Blauen Funker Limburg konnten verschiedene Vereine und Institutionen Spendenschecks der Stiftung entgegennehmen. Die Feuerwehr Limburg wurde vom Wehrführer Stephan Meurer, dem Vereinsvorsitzenden Tobias Meffert und seinem Stellvertreter Marc Saltenberger vertreten. MdB Klaus-Peter Wilsch und Max Stillger übergaben für die Stiftung den Scheck an die Feuerwehrkameraden, die sich über die Spende sehr freuten und dankend annahmen. Die Feuerwehr Limburg möchte Teile der Spende für die Jugendarbeit und die neugegründete Kinderfeuerwehr einsetzen. Ein weiterer Teil der Spende soll für Sicherheitsausrüstung für Atemschutzgeräteträger verwendet werden.

 

11.04.2018 Holger Goebel, Pressesprecher

Am heutigen Mittwochabend, 18.04.2018, kam es gegen 22.09 Uhr zu dem Großbrand des LHZ-
Baumarktes in der Straße "Am Renngraben" in Limburg. Anwohner hatten das Feuer bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Der Brand zerstörte den kompletten Baumarkt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte noch ein Transporter des Baumarktes und ein privater PKW aus dem Gefahrenbereich geschoben werden. Während der Bergung des Transporters barsten zwei Gasflaschen auf einem Gabelstapler im Brandbereich.

Da der Baumarkt in unmittelbarer Nähe zur Feuerwache liegt, war das Flammemmeer gut sichtbar und es wurde bereits bei Anfahrt Vollalarm für alle Limburger Feuerwehren ausgelöst.

Es waren die Feuerwehren von Limburg, Ahlbach, Offheim, Dietkirchen, Staffel, Eschhofen, Lindenholzhausen, Linter, Elz, Diez-Freiendiez, die Technische Einsatzleitung des Landkreises Limburg-Weilburg mit ELW2 und IuK-Gruppe, der KBI mit Stellvertreter, der LNA und OLRD, RTW DRK, 1. und 2. Betreuungszug, Vertreter der Brandschutzaufsicht von RP und Innenministerium bis dato im Einsatz. Unter anderem waren 4 Drehleitern zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Auf Grund der großen Anzahl von benötigten Atemschutzgeräten wurde zusätzlich der Gerätewagen Atemschutz des Hochtaunuskreises aus Kronberg angefordert. Weitere Kräfte werden im Laufe des Vormittages die bereits eingesetzten Feuerwehren für Brandwachen ablösen.

Ergänzung zum Einsatz:  4 Wenderohre, 2 Fahrzeugmonitore (TLF24/50), 1 tragbarer Wasserwerfer, 1 fahrbarer Wasserwerfer und mehrere C- und B-Rohre wurden eingesetzt. Es wurde aus der 300 m entfernten Lahn zwei Wasserförderstrecken aufgebaut, um den Wasserbedarf für die Monitore abzudecken. 6 Hydranten wurden angezapft. Ab 5.30 Uhr übernahmen die Feuerwehren von Runkel-Schadeck, Dehrn und Heckholzhausen die Brandwache und lösten die eingesetzten Einheiten ab. Um 11:00 Uhr übernahm die Feuerwehr Limburg wieder die Einsatzstelle von der Feuerwehr Heckholzhausen, während die Feuerwehren Runkel-Schadeck und Dehrn noch unter anderem mit einer Drehleiter bis zum Nachmittag in Ihrem Einsatzabschnitt blieben. Sie wurden dann von der Feuerwehr Kirberg abgelöst. Ab 17:00 übernahm dann die Feuerwehr Linter die Einsatzstelle von Limburg und Kirberg bis Einsatzende um 21:00 Uhr am Donnerstag, 19.04.18. Während der Brandwache wurden immer wieder aufkommende Kleinbrände bekämpft. Im Laufe des Donnerstages wurde die Außenwand der Halle mit einem Bagger eingerissen. Die Stahlträger wurden von einem Bagger mit Zange zerlegt. Dadurch konnte die Feuerwehr verschiedene Brandnester besser bekämpfen. Während der Nachlöscharbeiten wurden von der Gefahrstoffmessgruppe aus Weilburg und Laubuseschbach verschiedene Schadstoffprüfungen vorgenommen. Am Ende des Donnerstages waren ca. 250 Einsatzkräfte tätig geworden.

Ergänzung: Im Laufe des Freitages musste die Feuerwehr Limburg insgesamt dreimal an die Einsatzstelle ausrücken um wiederauflammende Brandnester zu löschen.

Bilderserie zum Einsatz

 

19.04.2018 Holger Goebel, Pressesprecher

Kirchliche Hochzeit unseres Wehrführers Stephan Meurer

Foto von Klaus Lanio
Foto von Klaus Lanio

Am Samstag, 02.06.2018, gaben sich unser Wehrführer Stephan Meurer und seine Frau Nathalie in der evangelischen Kirche am Bahnhof das Jawort.

Die Kameraden der Feuerwehr standen nach der Trauung vor der Kirche und nahmen das Brautpaar mit einer Schlauchspirale in Empfang.

Alle Kameradinnen und Kameraden wünschen Nathalie und Stephan an dieser Stelle herzliche Glückwünsche zur Hochzeit und alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

Delegation aus Südkorea zu Gast

Am Freitag, 06.07.2018, war ein besonderer Tag mit Gästen aus Asien in der Feuerwache. Eine Delegation von Berufsfeuerwehrleuten aus Südkorea besuchte uns. Das war schon etwas außergewöhnlich, da bist jetzt nur Delegationen aus Europa zu Gast waren. Diese Offiziere der Berufsfeuerwehr kamen aus ganz Südkorea. Sie wurden als "Beste Feuerwehrleute des Jahres 2018" von der Regierung Südkoreas ausgezeichnet. Als Dank schenkt die Regierung den Feuerwehrleuten eine Reise als Anerkennung nach Europa. Die Reise ging von Amsterdam nach Köln, dann nach Limburg, Frankfurt, Heidelberg und in die Schweiz. Wir waren auch die einzige Feuerwehr auf der Strecke, die besucht wurde. Das Interesse galt vornehmlich dem Funktionsaufbau einer Freiwilligen Feuerwehr. In Korea kennt man nur Berufsfeuerwehren. Die Koreanischen Gäste hatten unsere Internetseite entdeckt und sich vorher umgehend informiert. Sie gratulierten unserem Wehrführer Stephan Meurer als erstes zur Hochzeit. Stephan Meurer führte sie dann anschließend durch die Feuerwache und erklärte den Aufbau einer Freiwilligen Feuerwehr in Deutschland. Ein Dolmetscher übersetzte. Gastgeschenke wurden ausgetauscht. Anschließend wurde in der Altstadt zu Mittag gegessen und man besuchte noch den Dom und die kleine Feuerwache im Schloß, bevor es weiter Richtung Frankfurt ging.

 

07.07.2018 Holger Goebel, Pressesprecher

Ausflug zum „Ewigen Eis“

Limburg Alters- und Ehrenabteilung mit historischem Feuerwehrfahrzeug unterwegs

Ein besonderes Highlight für die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Limburg war die Ausflugsfahrt mit einem historischen Feuerwehrfahrzeug in die Westerwaldgemeinde Wilsenroth. Frank Willig (vierter von rechts) stellte dazu ein LF 16 TS aus dem Jahr 1963 zur Verfügung. Ein baugleiches Fahrzeug hatte die Feuerwehr Limburg ursprünglich in der LS-FB 4/15 und später im Löschzug Wasserversorgung. Auch der „Brücker Zug“ nutze lange Jahre solch ein Fahrzeug als Übungs- und Einsatzfahrzeug und weckte bei den Kameraden viele Erinnerungen.

Ein vielseitiges und interessantes Ausflugsprogramm hatte der Leiter der Alters- und Ehrenabteilung der Limburger Feuerwehr, Eberhard Schenk, mit seinem Westerwälder Kameraden Manfred Mroß zusammengestellt. Der aus Wilsenroth stammende Manfred Mroß, vielen noch bekannt als langjähriger Feuerwehr-Kreisausbilder, führte Mitte Juli bei herrlichem Sommerwetter die Limburger Kameraden zu den besonderen Stätten der Westerwaldgemeinde Wilsenroth, dem „Ewigen Eis“ und zu den Resten der keltischen Ringwallanlage. Anschließend stand die Besichtigung und eine Mittagspause in dem modern gut ausgestatteten Feuerwehrgerätehaus Wilsenroth auf dem Programm. Für den Nachmittag hielt das in direkter Nachbarschaft befindliche Dorfmuseum einige sehenswerte Exponate, zum Beispiel einer im Modell nachgebauten Steinbrecheranlage, wie sie im Original in Wilsenroth ihren Dienst tat, zur Besichtigung parat. Unter fachkundiger Führung erfuhren die Kameraden viel über die lokale Geschichte von Wilsenroth, wie den wirtschaftlichen Aufschwung nach 1886, welcher mit der Inbetriebnahme des Bahnhofs und mehrerer Basaltsteinbrüche einherging. Nach einer Kaffeepause mit leckerem Westerwälder Kuchen traten die Kameraden den Heimweg an und werden Wilsenroth mit seinen Sehenswürdigkeiten sicher in guter Erinnerung behalten.

Nachtrag zum Tag der offenen Tür