Freiwillige Feuerwehr Limburg a. d. Lahn


150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Limburg, Magistratsempfang für die Partnerfeuerwehr Ste.–Foy-lès-Lyon

Foto mit Georges Haond, Dr. Marius Hahn, Hans Arnold und dem französischen Feuerlöschhydranten
Foto mit Georges Haond, Dr. Marius Hahn, Hans Arnold und dem französischen Feuerlöschhydranten

Der Besuch der französischen Feuerwehrleute mit ihren Partnern am Festwochenende wird im Rahmen der beiden Jubiläen gebührend gefeiert.

 

Der Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn hatte anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Limburg und der 50-jährigen Partnerschaft mit der Feuerwehr von Ste.-Foy-lès-Lyon zum Empfang eingeladen.

 

Stadtverordnetenvorsteher Michael Köberle, 1. Stadtrat Michael Stanke, Ortsvorsteherin Siggi Wolf, die Französischen Gäste mit den Limburger Feuerwehrkameraden fanden sich im großen Sitzungssaal des Rathauses ein.

 

 

 

Als Schirmherr des Jubiläums begrüßte Bürgermeister Dr. Marius Hahn im Namen der städtischen Gremien, des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung und des Ortsbeirates Innenstadt die französischen Gäste.

 

Er wies darauf hin, dass die Feuerwehrarbeit über 150 Jahre hinweg eine ernste und verantwortungsbewusste Arbeit, Einsatz und stete Bereitschaft im Dienst für den Nächsten und erfolgreiche Arbeit zum Schutze und zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn ist.

 

Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, ehrenamtlich für das Wohl der Allgemeinheit einzustehen. Er dankte allen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus Limburg und Ste.-Foy-lès-Lyon für ihre großartigen Einsätze zum Wohle ihrer Städte.

 

Bürgermeister Dr. Marius Hahn hielt eine kurze Präsentation über Limburg und seine Entwicklung der letzten Jahre ab. Er wünschte, dass die partnerschaftliche Freundschaft noch lange bestehen bleibt und hoffentlich nie enden wird.

 

Für die bestehenden Jubiläumsveranstaltungen wünschte er einen guten Verlauf und richtete an die Organisatoren des Jubiläums ein herzliches Dankeschön.

 

 

 

Ein Präsentkorb der besonderen Art bekamen die die französischen Gäste zur Wegzehrung mit, das unter anderem mit einem Feuerlöscher „besonderen Inhaltes“ ausgestattet ist.

 

 

 

Mit der Bemerkung, „da man nie weiß, welches Feuer auf einer Fahrt nach Limburg ausbrechen kann, haben Sie jetzt einen besonderen Feuerlöscher zur Hand. Ich hoffe wir haben Ihren Geschmack getroffen“ das Marie-Luise Kirchberg als Dolmetscherin ins Französische übersetzte, hatte Bürgermeister Marius Hahn die Lacher auf seiner Seite. Oliver Paturel nahm es entgegen und versprach das „deutsche Löschwasser“ umgehend zu testen.

 

 

 

Bevor die offizielle Verschwisterungsfeier zwischen Limburg und Ste.-Foy-lès-Lyon am 27. Und 28. Mai 1967 stattfand, hatte bereits eine Delegation der Feuerwehr Ste.-Foy die Limburger Feuerwehr anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums besucht.

 

Besonders hervorzuheben ist, dass zwei Männer der ersten Stunde vor 50 Jahren, heute noch dabei sein konnten. Ehrenstadtbrandinspektor Hans Arnold und der Feuerwehrmann Georges Haond aus Frankreich. Seit dieser Zeit des ersten Besuches, besteht eine enge Verbundenheit zwischen den beiden Feuerwehren. Jährlich finden Treffen beider Feuerwehren statt und es haben sich enge Freundschaften geschlossen.

 

 

 

Wehrführer Stephan Meurer und der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereines Jürgen Hertzel bedankten sich beim Bürgermeister für den Empfang und die Übernahme der Schirmherrschaft. Sie übergaben ein Limburger Feuerwehrbild aus der Bilderausstellung „112“ der Kunst- und Ideen-Manufaktur von Ute und Rainer Wengenroth aus Limburg an die Französischen Kameraden. Oliver Paturel, Präsident des französischen Freundschaftsverbandes der Feuerwehr Ste.-Foy-lès-Lyon, bedankte sich für die Einladung und das Geschenk. Er ist zum fünften Male in Limburg und zum ersten Mal im Sitzungssaal des Rathauses, wo er gleich sich heimisch fühle, da er dort das Wappen von Ste.-Foy entdeckt hat.

 

Aber auch er hatte ein besonderes Geschenk dabei. Einen französischen Feuerlöschhydranten mit einer Widmung für die 50 Jahre der Verbundenheit beider Feuerwehren. Dieser Hydrant ist noch aus einer Metalllegierung hergestellt, den es so im heutigen Frankreich nicht mehr gibt. Die neuen Hydranten werden in Frankreich aus Kunststoff aufgestellt, da die alten Überflurhydranten bei Metalldieben sehr beliebt waren.

 

Im Anschluss konnten alle bei einem Imbiss im großen Sitzungssaal sich austauschen und über die die oder andere Anekdote aus den 50 Jahren erzählen.

 

 


Bürgermeister und Feuerwehr sagen "Danke für die Verpflegung beim Brand in der Hospitalstraße"

Foto Stadt Limburg
Foto Stadt Limburg

Immer wieder passiert es, dass Schaulustige die Arbeit von Rettungskräften und Feuerwehren behindern, teilweise werden sie sogar beleidigt und aggressiv angegangen. Es geht auch anders. Das hat sich in Limburg gezeigt. Dort wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren tatkräftig unterstützt, als sie den Brand in einem Haus in der Hospitalstraße bekämpften und zahlreiche Bewohner sowie deren Gäste retten und versorgen mussten. Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Stadtbrandinspektor René Jung bedankten sich mit einem Blumenstrauß bei Elisabeth Haiber für die Hilfe.

Sie ist Inhaberin eines Backshops auf der Ecke Werner-Senger-Straße/Hospitalstraße, der damit direkt neben dem Haus liegt, in dem die über 50 Feuerwehrleute im Einsatz waren. Um 3.40 Uhr am 24. Juli hatte es den Alarm gegeben. Das Feuer war vermutlich durch brennenden Müll ausgelöst worden. In der Nachbarschaft begannen Stefanie Wirth und Ramona May um 4.30 Uhr mit ihrem Dienst, um die Kunden von 6 Uhr an mit frischen Backwaren zu versorgen. Kein Thema für die beiden, die Einsatzkräfte mit Kaffee, Kuchen und Snacks zu versorgen.

„Das ist in der heutigen Zeit keineswegs selbstverständlich. Wir hören ja fast täglich, dass eher das Gegenteil der Fall ist“, sagte der Bürgermeister bei seinem Dankeschön-Besuch. Dabei erfuhren er und Stadtbrandinspektor René Jung, dass Ramona May an dem Morgen einen Kuchen von zu Hause mitgebracht hatte. Sie hatte nämlich Geburtstag und wollte den Kuchen mit ihren Kolleginnen teilen. Daraus wurde nichts. Der Kuchen ging an die Einsatzkräfte.


Wohnhausbrand mit MANV25-Lage, 30 Personen von Feuerwehr zum Teil über Drehleiter gerettet, 6 Personen in das Krankenhaus gebracht

Zu einem Wohnhausbrand kam es am heutigen Montagmorgen (24.07.17) gegen 3:38 Uhr in Limburg in der Hospitalstraße. Gemeldet wurde ein leicht verrauchtes Treppenhaus in einem Wohn- und Geschäftshaus. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde ein stark verrauchtes Treppenhaus festgestellt. Personen machten sich in den oberen Stockwerken am Fenster bemerkbar bzw.  saßen bereits auf den Fenstersimsen. Rauch kam aus den Wohnungen aus den 2 oberen Stockwerken. In dem Wohnhaus waren 14 Personen gemeldet, aber bereits bei der Rettung wurde festgestellt, dass erheblich mehr Personen anwesend waren. 11 Personen wurden über die Drehleiter, 4 Personen wurden mit Fluchthauben, und weitere Personen wurden im Innenhof über einen Anbau gerettet. 

 

Daraufhin wurde auf Grund der Lage vom Leitenden Notarzt eine MANV25-Lage (Massenanfall Verletzter) ausgelöst, da erstmal davon ausgegangen wurde, dass sämtliche Personen in Kontakt mit Rauchgas kamen. Rettungswagen (RTW) aus dem Landkreis Limburg-Weilburg und eine RTW-Unterstützungskomponente aus dem Rheingau-Taunus-Kreis wurden an die Einsatzstelle alarmiert.

 

Die Feuerwehr Limburg wurde verstärkt durch die Stadtteilfeuerwehren Offheim, Staffel, Eschhofen, Lindenholzhausen. Die Feuerwehren waren mit 56 Feuerwehrleuten vor Ort. Das komplette Gebäude wurde von mehreren Atemschutztrupps durchsucht. Dabei fand sich eine schlafende männliche Person in einem Raum, den niemand geweckt hatte. 

 

Der Brand entstand im Keller in einem Bereich, der als Müllabstellraum dient.

Der Elektrohauptverteiler der Hausinstallation verbrannte ebenfalls und musste vom Energieversorger EVL durch ziehen der Panzersicherung abgestellt werden. 

6 Personen kamen in das Krankenhaus, darunter 2 Kinder. Die übrigen 24 Betroffenen (darunter 4 Kinder) wurden in die Feuerwache gebracht und von der Schnelleinsatzgruppe Betreuung des DRK und des Malteser Hilfsdienstes versorgt.

 

Insgesamt waren ca 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungs - und Betreuungsdienst sowie der Polizei im Einsatz.

 

Es sind 4 Wohnungen, 1 Geschäft im Erdgeschoss und eine Bank im Gebäude durch den Stromausfall betroffen.

 

24.07.2017 Holger Goebel, Pressesprecher 


Heckenbrand mit Brandüberschlag auf Wohngebäude in Limburg-Eschhofen

Zu einem Brand einer Thuja-Hecke mit Brandüberschlag auf das Wohngebäude kam es am heutigen Sonntag gegen 16:30 Uhr im Stadtteil Eschhofen. Die Mieter einer Wohnung im Erdgeschoss grillten ihr Essen auf der Terrasse. Während Sie sich beim Essen im Wohnzimmer aufhielten, kam eine Windböe und warf den Grill um. Die austretende Grillkohle wurde auf die Thuja-Hecke geweht und steckte diese sofort in Brand. Durch den Rauch und ein Zischen wurden die Hausbewohner darauf aufmerksam und riefen die Feuerwehr. Löschversuche der Nachbarn mit 2 Feuer- löschern und einem Gartenschlauch  konnte den Brandüberschlag auf das Wohngebäude nicht verhindern. Teile des Dachüberstandes gerieten sofort in Brand und mussten von der Freiwilligen Feuerwehr Eschhofen gelöscht werden. Mit der Drehleiter von Limburg und einer Wärmebildkamera wurde das Dach auf weitere Brandnester untersucht. Der Brandrauch drang in das komplette Haus vom Keller bis Dachgeschoß und Spitzboden ein. Mehrere Atemschutztrupps mussten das Haus belüften.  Geschmolzene Rolläden, Beschädigungen am Dach sowie verbrannte Gartenmöbel sind entstanden. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren von Eschhofen und Limburg. Es gab keine Verletzte.

 

23.07.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

Bilderserie zum Einsatz


Wieder Verkehrsunfall auf  A3 in Baustelle, 6 beteiligte Fahrzeuge

Zu einem Verkehrsunfall kam es am heutigen Samstag wieder im Bereich der aktuellen Baustelle. 5 PKW und ein Motorradfahrer waren beteiligt. 5 Personen wurden leicht verletzt. Der Motoradfahrer schwerer.

Es wurde wieder keine Rettungsgasse gebildet und nach jedem Rettungsfahrzeug was sich durchkämpfen musste, haben die Autofahrer wieder die Rettungsgasse zu gemacht. Fahrer haben teilweise ihr Fahrzeug verlassen und liefen auf der Autobahn herum. Ein Passant pöbelte die Feuerwehr und die Polizei an und bekam einen Platzverweis. Die Feuerwehr musste die Fahrbahn abstreuen.

 

22.07.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

Bilderserie zum Einsatz


Brand in der Limburger Altstadt mit 2 leicht verletzten Kindern

Zu einem Brand in der Rosengasse kam es am heutigen Freitag Abend gegen 19:00 Uhr. Aus noch ungeklärter Ursache entstand ein Brand von gelagerten leicht brennbaren Materialen am Außenbereiches eines Hauses.  Der Brandrauch zog über ein geöffnetes Fenster in das Haus und verrauchte beide Geschosse. 2 Kinder wurden von  dem Brandrauch leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ambulant versorgt werden.  Der Hausbewohner konnte bis zum Eintreffen der Feuerwehr das Feuer mit einem Wasserschlauch löschen, bevor das Feuer sich vom schmelzenden Rolladen in das Wohnhaus ausbreitete. Das Hause wurde belüftet.

Die Feuerwehr brauchte nur noch mit Nachlöscharbeiten tätig werden. Der Brand ging nochmal glimpflich aus.

 

21.07.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

Bilderserie zum Einsatz


Feuerwache Limburg als Ausweichwache für den Rettungsdienst-Vorübergehende Lösung während der Bauarbeiten auf der B49

In der Feuerwache Limburg wird ein RTW des Kreisverbandes Limburg die nächste Zeit stationiert sein. Grund dafür sind die kommenden Bauarbeiten an der B49 in Richtung Limburg, Höhe Autobahnauffahrt Limburg Nord. Da es in naher Zukunft noch mehrmals zu Baumaßnahmen in diesem Bereich kommt, wird es noch öfters zu einer RTW Stationierung in der Feuerwache kommen.

 

 21.07.2017 Holger Goebel, Pressesprecher


Einfach mal "Danke" an die Freiwillige Feuerwehr Limburg sagen....

wollte die 93 Jahre alte Limburgerin Hilde Zirfas.

 

Bei dem Starkregenereigniss am Donnerstagnachmittag vor 2 Wochen, war nach 58 Jahren zum ersten Mal Wasser in Ihr Haus über die Kanalisation eingedrungen. Es wurden 8 Räume überschwemmt.

Die Freiwilligen Helfer aus Limburg pumpten ihr 2 Stunden lang das Wasser aus den Räumen. Keine ihrer Versicherungen deckt den Schaden.  Es war ihr daher ein Bedürfniss noch mal sich persönlich zu bedanken bei den Männern, die sich in ihrer Freizeit für die Feuerwehr engagieren und ihr beistanden. Benedikt Hanke, von Beruf Lehrer und in seiner Freizeit aktiv für die Feuerwehr tätig, nahm stellvertretend für die Kameraden eine "Dankeschön"-Spende von Hilde Zirfas entgegen. Er war aktiv beim "Leer-Pumpen" dabei und freute sich, dass er Frau Zirfas helfen konnte.

 

21.07.2017 Holger Goebel, Pressesprecher


LKW-Unfall verursacht Verkehrschaos, A3, Fahrtrichtung Köln, zwischen AS Limburg-Süd und AS Limburg-Nord

Aus bisher ungeklärter Ursache kam der LKW-Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab, übersteuerte sein Fahrzeug bei der Rückkehr auf die Fahrbahn und geriet ins Schleudern. Letztendlich kippte der mit Kies vollbeladene LKW um. Er rutschte quer über die gesamte Fahrbahn und verlor fast vollständig seine Ladung. Beim Rutschen drückte er gegen die Mittelleitplanke der Gegenspur und klemmte 2 Fahrzeuge zwischen den Betonabsperrungen dabei ein. Es kam dadurch zu einer Vollsperrung. Die Feuerwehr Limburg musste auslaufenden Diesel und Öl auffangen sowie die Fahrbahn abstreuen. Die Bildung einer Rettungsgasse durch die Autofahrer war nicht vorhanden. Die Autobahnmeisterei saß fest und konnte erst durch ein Feuerwehrfahrzeug, welches vorrausfuhr und eine Rettungsgasse per Lautsprecherdurchsage erzwang, an die Unfallstelle gebracht werden. Durch die Autobahnmeisterei konnte dann eine Notöffnung der Einzelfahrspur des Gegenverkehrs erfolgen um die eingesperrten PKW (über 2km Strecke) in Richtung Köln abzuleiten.

 

20.07.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

Bilderserie zum Einsatz


Schwerer Verkehrsunfall, B417 zwischen Limburg und Linter,    4 Schwerstverletzte, 1 Schwerverletzter

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am heutigen Donnerstagabend, gegen 19:35 Uhr, auf der B417 zwischen Limburg und Limburg-Linter in Höhe der alten Tennishalle.

 

Zwei beteiligte PKW stießen frontal aufeinander. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war vor Ort. Es kamen 4 Rettungswagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge, 2 Rettungshubschrauber mit Notärzten, ein Leitender Notarzt, 1 Arzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst für die vier Schwerstverletzten und den einen Schwerverletzten zum Einsatz. Die Rettungshubschrauber aus Frankfurt und Koblenz transportierten jeweils einen Verletzten in Krankenhäuser nach Frankfurt und Koblenz. Zwei Verletzte kamen nach Limburg ins Krankenhaus. Ein Verletzter nach Weilburg.

 

Die Feuerwehren von Limburg und Linter waren im Einsatz um die Einsatzstelle abzusperren und ausgelaufenen Kraftstoff aufzunehmen. Die Bundesstraße musste zwei Stunden gesperrt werden.

 

29.06.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

Neue Limburger Wehrführung im Dienst

Limburgs Erster Stadtrat Michael Stanke (links) und der stellvertretende Stadtbrandinspektor Markus Knoth (rechts) mit dem neuen Wehrführer Stephan Meurer (3.v.l.) und seinem Stellvertreter Kay Simon
Limburgs Erster Stadtrat Michael Stanke (links) und der stellvertretende Stadtbrandinspektor Markus Knoth (rechts) mit dem neuen Wehrführer Stephan Meurer (3.v.l.) und seinem Stellvertreter Kay Simon

Die neue Wehrführung der Limburger Feuerwehr ist in Amt und Würden. Wehrführer Stephan Meurer und sein Stellvertreter Kay Simon erhielten aus der Hand des Ersten Stadtrats Michael Stanke ihre Ernennungsurkunden. Zuvor waren beide für eine Amtszeit von fünf Jahren in ihre neuen Ämter von der Limburger Wehr gewählt worden. Die Änderung in der Wehrführung wurde notwendig, nachdem der bisherige Wehrführer René Jung das Amt des Stadtbrandinspektors übernommen hatte.

Stanke dankte bei der Überreichung der Ernennungsurkunden beiden dafür, wichtige Aufgaben in einem „fordernden Ehrenamt“ übernommen zu haben. Führungsaufgabe in einer Wehr zu übernehmen bedeutet nicht nur, Verantwortung im Einsatz oder auch für die Ausbildung der Einsatzkräfte zu übernehmen, sondern sich leider auch auf viel Formularkram einzulassen. Meurer und Simon versehen ihren Feuerwehrdienst als Ehrenbeamte.

Stefan Meurer hatte zuvor fünf Jahre die Position des stellvertretenden Wehrführers inne und sammelte dabei an der Seite von Wehrführer René Jung Führungserfahrung. Meurers Amtszeit als Wehrführer beträgt fünf Jahre, ebenso die seines Stellvertreters Kay Simon, der zum ersten Mal eine Führungsaufgabe übernimmt. Beide waren einstimmig in ihre neuen Ämter gewählt worden.

Das Votum der Einsatzkräfte wertet Stanke als klaren Vertrauensbeweis und dafür, dass die Stimmung in der Wehr und das Verhältnis unter den Einsatzkräften stimmt. Es gab auch schon andere Zeiten. „Wir haben noch viel vor in der Feuerwache“, versprach Stanke dem neuen Leitungsteam und dem anwesenden stellvertretenden Stadtbrandinspektor Markus Knoth. Mit der Sanierung des Stützpunkts soll es möglichst zügig vorangehen.


1. Sicherheitsmesse Hessen

Am 24.+25.Juni 2017 fand in Limburg die "1.Sicherheitsmesse Hessen" statt. Dort stellten Unternehmen, die sich mit Sicherheitssysthemen rund ums Haus/Wohnung und Fahrzeugen beschäftigen. Rund 80 Aussteller hatten ihre Messestände in der Markthalle aufgestellt.

 

Mit dabei die Freiwillige Feuerwehr Limburg, die mit ihrem Brandschutzerklärungs-Equipment direkt am Eingang aufwartete. Besonders die jüngeren Besucher interessierten sich am Branddemonstrationshaus über die Gefahren bei einem Wohnungsbrand, was von den Kameraden Marc Hess und Peter Göbbels mit Disco-Nebel und Rauchmeldern realistisch vorgeführt wurde.

 

Im Außenbereich, auf dem Marktplatz, demonstrierte Detlef Dietsch im Stundentakt, welche verheerende Folgen eine Fettexplosion mit sich bringen kann. Dabei erhitzte der Feuerwehrkamerad Pommes-Frites-Fett in einem speziellen Gefäß und löschte das Feuer mit dem Inhalt von nur 2 Schnapsgläschen Wasser. Die hohen Flammen und die enorme Hitze beeindruckte die Zuschauer und machte sie sehr nachdenklich. Denn mit einer Löschdecke oder einem Deckel hätten die Flammen erfolgreich bekämpft werden können.


Brandsicherheitsdienst Altstadtfest

Auch in diesem Jahr wird der Brandsicherheitsdienst für das Altstadtfest von den Feuerwehren Limburg, Lindenholzhausen und Linter gestellt. Dabei kam die Brandwache in der Hospitalstraße am Freitag Abend zu einem Einsatz der technischen Hilfeleistung besonderer Art. Auf dem Parkplatz gegenüber der Brandwache, hatte der Kleinbus einer Familie einen Platten. Etwas hilflos wandte man sich an die anwesenden Feuerwehrkameraden. Die zögerten nicht lange, kurbelten den Ersatzreifen unter dem Heck aus seiner Verankerung, bockten das Fahrzeug mit dem Wagenheber auf, und wechselten den Reifen. Etwas Abwechselung bei dem sonst ruhigen Brandsicherheitsdienst.

 

24.06.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

 


Großbrand in Ransbach-Baumbach

Zu dem heutigen Großbrand eines Reifenlagers in Ransbach-Baumbach kam auch der Gerätewagen Atemschutz-Strahlenschutz der Feuerwehr Limburg zum Einsatz. Das Feuer war am frühen Donnerstagmorgen ausgebrochen und hatte sich schnell zu einem Großbrand der Lagerhalle entwickelt. Der Bedarf an Atemschutzgeräten war so groß, dass im Laufe des Einsatzes aus den umliegenden Feuerwehren 5 GW-Atemschutz angefordert wurden. Die auf dem Limburger Fahrzeuge vorhandenen 24 Geräte kamen zweimal am Donnerstagnachmittag zum Einsatz.

 

15.06.2017 Holger Goebel Pressesprecher

Bilderserie zum Einsatz


Flugzeugabsturz zwischen Offheim und Niederhadamar

Zu einem Flugzeugabsturz wurden am heutigen Vatertag, die Feuerwehren von Limburg, Offheim und Ahlbach alarmiert. Das Kleinflugzeug war mit drei Personen vom Flugplatz Elz gestartet. Kurz nach dem Start kam es zu technischen Schwierigkeiten und der Pilot wollte auf dem Acker notlanden. Dabei überschlug sich das Flugzeug. Alle drei Insassen wurden verletzt. Der Rettungsdienst war mit Rettungswagen, Notärzten und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Die Feuerwehr musste für die Bergung der Maschine später das Flugbenzin abpumpen.

 

25.05.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

Bilderserie zum Einsatz


Tierrettung am heutigen Samstag

Eine Frau hat in der lauten und vollen Fußgängerzone am Samstagmittag, leise Tierlaute und Kratzgeräusche an einem Regenrohr wahrgenommen, als sie ca. 1m entfernt vor einer Schaufensterscheibe stand. Die Feuerwehr wurde verständigt und öffnete einen Revisions- schacht an dem Fallrohr. Eine Taube wurde entdeckt und herausgeholt.

 

Das Tier war unverletzt und konnte in Freiheit entlassen werden.

 

29.04.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

Bilderserie zum Einsatz


Nachbarschaftliche Löschhilfe in Görgeshausen

Zur Unterstützung mit den beiden Drehleitern und dem TLF 24/50 rückte die Feuerwehr Limburg heute zu einer Anforderung nach Görgeshausen aus. Die aus dem 16. Jhr. stammende "Alte Mühle" zwischen Görgeshausen und Hambach an der L318 brannte.

Ca. 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr (VG Montabaur, Walmerod, Meudt, Höhr-Grenzhausen, Diez-Freiendiez, Limburg), DRK und THW waren damit beschäftigt, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Sie ist als Kulturdenkmal in Rheinland Pfalz als "Görgeshäuser Mühle" aufgeführt. Der Gebäudeschaden ist hoch. Die Brandursache ist noch unbekannt.

15.04.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

Bilderserie zum Einsatz


Verkehrsunfall A3, Höhe Limburg ICE-Gebiet

Zu einem Verkehrsunfall auf die A3 kurz vor Limburg-Süd in Richtung Köln, rückte heute der Rüstwagen als Unterstützungsmittel für die Feuerwehren von Brechen aus. Ein LKW fuhr auf einen anderen LKW auf. Der Fahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

 

11.04.2017 Holger Goebel, Pressesprecher


Beginnender Wohnhausbrand in Limburg

Schwarze Rauchwolken heute nachmittag in der Weiersteinstraße. Ein Wohnhausbrand wird durch zahlreiche Telefonanrufe auf der Leitstelle gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellt sich heraus, dass hinter dem Haus verschiedene Kunststoffteile brennen. Das Feuer hat bereits auf die Außenfassade übergegriffen und drohte auf das Hausinnere über ein gekipptes Fenster überzugreifen.  Mit einen C-Strahlrohr wurde der Brand bekämpft und der Brandrauch im Haus mittels Lüfter wieder rausgeblasen.

 

08.04.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

Bilderserie zum Einsatz


Oldtimer-Ausstellung: Auto Classic Limburg 2017

Auch die Feuerwehr Limburg war auf der heutigen Oldtimerausstellung mit ihrem "Oldtimer-Fiat" vertreten.


Verkehrsunfall zwischen Staffel und Aull, eine Person eingeklemmt

Zu einem Verkehrsunfall zwischen Staffel und Aull kam es am heutigen Sonntag gegen 9:00 Uhr. Der alleinbeteiligte PKW kam aus bisher unbekannten Gründen von der rechten Fahrspur ab und fuhr über die Gegenfahrbahn frontal auf einen Tiefladeanhänger, der dort auf dem Seitenstreifen abgestellt war. Der Fahrer wurde eingeklemmt und musste von den Feuerwehren aus Limburg und Staffel aus dem Fahrzeug befreit werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 23 in eine Klinik nach Koblenz geflogen.

 

02.04.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

Bilderserie zum Einsatz


2 Einsätze in Lindenholzhausen, Wohnhausbrand und Waldbrand

Wohnhausbrand Lindenholzhausen
Wohnhausbrand Lindenholzhausen
Waldbrand Lindenholzhausen
Waldbrand Lindenholzhausen

Zu zwei Einsätzen wurde die Feuerwehr Limburg gestern und heute alarmiert. Bei einem Wohnhausbrand mit 2 verletzten Bewohnern und einem verletzten Feuerwehrmann wurde sie am 27.03.17 zusammen mit den Feuerwehren von Lindenholzhausen und Eschhofen gerufen. Hier konnten mehrere Atemschutztrupps der Feuerwehr Lindenholzhausen die bewusstlosen Bewohner schnell retten. Ursache der Rauchentwicklung war angebranntes Essen.

Die heutige Rauchentwicklung im Lindenholzhausener Wald im Bereich der Grillhütte stellte sich dann allerdings als Waldbrand heraus. Auf einer Fläche von ca. 750 m² brannte das Unterholz. Mit 4 wasserführenden Löschfahrzeugen und 8.000 Liter Wasser war der Waldbrand schnell unter Kontrolle.

 

28.03.2017 Holger Goebel, Pressesprecher


Neuwahlen zum Stadtbrandinspektor und Stellvertreter

SBI René Jung
SBI René Jung
stellv. SBI Markus Knoth
stellv. SBI Markus Knoth

Von Links: Bürgermeister Dr. Marius Hahn, neuer Stellv. SBI Markus Knoth, neuer SBI René Jung, 1. Stadtrat  Michael Stanke, Ehrenstadtbrandinspektor Hans Arnold, alter SBI Uwe Zimmermann, alter stellv. SBI Peter Lorger
Von Links: Bürgermeister Dr. Marius Hahn, neuer Stellv. SBI Markus Knoth, neuer SBI René Jung, 1. Stadtrat Michael Stanke, Ehrenstadtbrandinspektor Hans Arnold, alter SBI Uwe Zimmermann, alter stellv. SBI Peter Lorger

Am Freitag, 24.03.2017, fanden auf der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Limburger Feuerwehren die Neuwahlen zum Stadtbrandinspektor und seinem Stellvertreter statt. Der noch bis Mai im Amt eingesetzte Stadtbrandinspektor Uwe Zimmermann und sein Stellvertreter Peter Lorger verabschieden sich aus dem Dienst aus Altersgründen. Beide wurden mit stehendem Applaus bedacht.

Zum neuen Stadtbrandinspektor wurde der Limburger Wehrführer René Jung und

zu seinem Stellvertreter der Lindenholzhausener Wehrführer Markus Knoth gewählt.

 

25.03.2017 Holger Goebel, Pressesprecher


Spendenübergabe an Brandopfer Klaus Höhler und Familie

René Jung, Jürgen Hertzel, Klaus Höhler, Stephan Meurer
René Jung, Jürgen Hertzel, Klaus Höhler, Stephan Meurer

An ihrem Akademischen Abend zum 150-jährigen Jubiläum sammelte die Feuerwehr Limburg für den Feuerwehrkameraden Klaus Höhler aus Niederbrechen. Dieser hatte bei einem Vollbrand seines Wohnhauses, wo er mit seiner 7-köpfigen Familie lebte, alles verloren. Die Feuerwehr Limburg war auch mit Unterstützungskräften damals vor Ort.

Am Akademischen Abend war ein leerer Feuerlöscher aufgebaut worden, den die anwesenden Gäste mit einer Spende füllten. Es kamen 1000 Euro für die Familie Höhler zusammen. Die Spende wurde von der Wehrführung, René Jung und Stephan Meurer und dem Vereinsvorsitzenden Jürgen Hertzel an Klaus Höhler übergeben.

Danke nochmal an alle Anwesenden des Akademischen Abends für Ihre Spendenbereitschaft!

 

09.03.2017 Holger Goebel, Pressesprecher


Brand von Holzzäunen

Brand von Holzzäunen nach vermutlicher Brandstiftung auf dem Gelände eines Baumarktes in Offheim. Im Einsatz die Feuerwehren von Offheim und Limburg.

 

06.03.2017 Holger Goebel, Pressesprecher

Bilderserie zum Einsatz


Akademische Feier zum Jubiläum

- 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Limburg -

Als Moderator des Abends fungierte Stefan Wagner und die Feier wurde musikalisch begleitet durch das Saxophon-Ensemble der Kreismusikschule Limburg.

Folgende Redner hielten Ansprachen:

Ansprache des Wehrführers der Freiwilligen Feuerwehr Limburg René Jung

Ansprache des Schirmherrn und Bürgermeisters Dr. Marius Hahn

Grußwort der Staatssekretärs Werner Koch vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport

Grußwort des Vorsitzenden des Kreistages Limburg-Weilburg und hessischen Landtagsabgeordneten Joachim Veyhelmann

Grußwort des Regierungspräsidenten Dr. Christoph Ullrich

Grußwort des Landrates des Landkreises Limburg-Weilburg Manfred Michel

Grußwort des Stadtverordnetenvorstehers Michael Köberle

Grußwort des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Hessen Dr. h.c. Ralf Ackermann

Grußwort von Franz-Josef Sehr als Vertreter des Nassauischen Feuerwehrverbandes

Grußwort des Kreisbrandinspektors des Landkreises Limburg-Weilburg Georg Hauch

Grußwort des Stadtbrandinspektors Uwe Zimmermann

Grußwort der Limburger Vereine durch den Vorsitzenden des Turnvereins 1848 Limburg e.V. Norbert Ruhs

Historische Feuerwehr Geschichten wurden durch Paul-Josef Hagen vorgetragen.

Als Abschluss wurde ein Interview von Moderator Stefan Wagner mit dem Ehrenstadtbrandinspektor Hans Arnold geführt.

Staatssekretär Werner Koch hat uns zum Jubiläum eine zweckgebundene Zuwendung für die Jugendarbeit mit gebracht.
Der Bürgermeister hat uns zu unserem Jubiläum eine Bildercollage von der Firma Ute Wengenroth geschenkt.

Die Wehrführung der Feuerwehr Limburg überreichte Bürgermeister Marius Hahn einen Einsatzhelm in der Farbe Gelb damit er das nächste Mal geschützt an der Einsatzstelle ist.

Der Präsident des Landesfeuerwehr-verbandes Ralf Ackermann hat der Feuerwehr Limburg eine Tafel des Landesfeuerwehrverbandes in Form von Hessen mit den einzelnen Landkreisen überreicht.
Ein Fahnenbanner haben wir vom Kreisfeuerwehrverband zu unserem 150-jährigen Jubiläum geschenkt bekommen. Überreicht wurde es durch den Verbandsvorsitzenden Thomas Schmidt.
Ehrung für unserem französischem Kameraden  Luc Daniel von unserer Partnerwehr Sapeurs-Pompiers de Sainte Foy-lès-Lyon.
Luc Daniel wurde mit einer Medaille in Silber für internationale Zusammenarbeit geehrt. Die Ehrung wurde durch Thomas Schmidt vollzogen und durch Ralf Ackermann überreicht.
Paul-Josef Hagen ist als Limburger Nachtwächter aufgetreten und hat etwas über dessen Aufgaben und den Beruf des "Türmers" berichtet.

Unser Ehrenstadtbrandinspektor Hans Arnold bekam als Dank für das geführtes Interview ein Gastgeschenk der Feuerwehr als Erinnerung für den akademischen Abend von Stephan Meurer überreicht.


Brand eines Gewerbebetriebes im Elbboden        133 Feuerwehrleute im Einsatz


Zu einem Brand im Limburger Gewerbegebiet "Im Elbboden" kam es am heutigen Samstagnachmittag gegen 14:10 Uhr. In einem Betrieb für Metallverarbeitung wurde der Brand einer Lagerhalle gemeldet. Eine dicke schwarze Rauchwolke breitete sich bereits bei der Anfahrt der ersten Feuerwehrkräfte in Richtung Brückenvorstadt aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Limburger Feuerwehr wurde festgestellt, dass an einem angrenzenden Verwaltungs- und Wohngebäude der eigentliche Brandherd war.
Der Eigentümer, der in der darüber liegenden Wohnung mit seiner Familie wohnte bemerkte den Brand und konnte sich mit Ihnen ins Freie retten.
Sie wurden durch den Brandschaden obdachlos und wurden bei Verwandtschaft untergebracht.
Im Erdgeschoss war eine Betriebsfläche an eine Firma für Auto-Kühler-Teile vermietet. Die dort gelagerten Gefahrstoffe verbrannten sofort. Die sehr starke Hitzeentwicklung des Flüssigkeitsbrandes führte zu einer Verformung des Gebäudes und dadurch bedingt zu einer Einsturzgefahr. Aus diesem Grunde konnte die Feuerwehr nicht mehr einen Innenangriff weiter durchführen um an die letzten Brandnester im Dach zu gelangen. Das Haus wird zur Zeit teil abgerissen. Die Bundesstraße 8 wurde für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt.
 
Es waren alle 8 Limburger Feuerwehren im Einsatz. Außerdem unterstützte die Feuerwehr Diez-Freiendiez mit einem Löschfahrzeug und einer Drehleiter die Löscharbeiten. Von der Feuerwehr Weilburg war die Gefahrstoffmessgruppe im Einsatz und nahm Luftmessungen des Brandrauches vor.
 
Eingesetzt waren 133 Feuerwehrleute, 8 Polizeibeamte und 2 Rettungssanitäter des DRK. Ferner die Stadt Limburg mit Bauhof und Bauaufsicht.
Die Brandwache ging bis 11:00 Uhr am Sonntag.
 
28.01.2017 Holger Goebel, Pressesprecher